18.08.2017
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Kickboxen


Kickboxen ist eine recht junge und moderne Kampfsportart die hauptsächlich als Wettkampfsport betrieben wird. Entstanden und populär wurde Kickboxen Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre.

Es ist, wie der Name vermuten lässt, eine Kombination aus dem traditionellen Boxen und den asiatischen Kampfsportarten (Karate, Taekwondo, etc.) bei denen Tritte benutzt werden. Ausgeführt wird dieser Sport mit Schutzausrüstung (Safetys). Pflicht sind Boxhandschuhe, Fußschützer und Tiefschutz. Je nach Regelwerk auch Mundschutz, Schienbeinschutz, Brustschutz oder Kopfschutz.

Das Kickboxen wird als Wettkampfsport in verschiedenen Varianten ausgeführt. Diese sind als Beispiel Semikontakt, Leichtkontakt, Pointfighting oder Vollkontakt (im Wushu ist es Sanda/Sanshou).

Die Regeln sind bei allen Varianten ähnlich. Beim Leicht-/Semikontakt, sowie Pointfighting werden Punkte gezählt, die durch Treffer von Händen und Füßen auf des Gegners Körpervorderseite (ab Gürtellinie aufwärts) gemacht werden (Varianten und Regeln). Wichtig ist, das die Techniken nicht mit voller Kraft ausgeführt werden, der Verstoß kann zur Disqualifikation führen. Beim Vollkontakt sind zusätzlich Tritte zum Knie des Gegners erlaubt und es wird mit vollem Krafteinsatz gekämpft.

Abgesehen von der Wettkampfausrichtung ist Kickboxen eine gute Sportart um den gesamten Körper zu trainieren. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Reaktionsvermögen sind die wichtigsten Eigenschaften dieses Sportes.

Bei uns wird das Kickboxen meist als Semi-/Leichtkontakt/Pointfighting praktiziert. Im Training wird an Pratzen Schnelligkeit und Kraft trainiert, im Trainingskampf mit dem Partner Ausdauer und Reaktionsvermögen.